14.12.13

NZ - Palmerston North & Martinborough


Ich bin seit ungefaehr 5 Wochen in der Eco Lodge in Hastings. Arbeite da jetzt als Vollzeit-Blitzblanksaubermacher und lebe mit Mike in einer neuen, gemuetlichen und weihnachtlich wundervoll eingerichteten "cabin".

Vor 2 Wochen bin ich allerdings 4 Tage "in Urlaub" gefahren und zwar, um Vivien zu besuchen und mal was Neues zu sehen. So ging es mit dem Bus erst nach Palmerston North, wo wir beide fuer die Nacht couchsurfen waren. Es war zwar nur ein Zwischenstopp, aber wir nutzten das tolle Wetter und schauten uns Gaerten und die Umgebung an und waren froh, einander wieder gefunden zu haben. Hehe.


Am naechsten Morgen packten wir unsere sieben hundert Sachen und schleppten uns den Weg zur Bushaltestelle. Hitchhiken war wegen dem Verkehr ziemlich schwierig, aber aus Verzweiflung versuchten wir es doch und hatten in der zweiten Haelfte dann auch Glueck!
Ab ging es erst nach Masterton, wo wir vom Farmer Nick abgeholt, auf ein Subway eingeladen und nach Martinborough gefahren wurden. Zu seiner dairy-farm.


Ausser den Kuehen gab es auch noch andere Vierbeiner auf der Farm. 8 Welpen versuessten uns unsere Freizeit und es verging keine Minute ohne den Wunsch einen Welpen auf den Arm zu nehmen. Vor unserem Schlafzimmerfenster wuchs ein Grapefruitbaum, den wir abernteten und deren Fruechte wir zu leckerem Grapefruitsaft verarbeiteten. Mjam.


Morgens gab es frische Milch, die im Schlafanzug und Gummistiefeln erst einmal geholt werden musste und dazu ein Glas mit frischem Grapefruitsaft. Farmleben ist ein gutes Leben. Somit war mein 4-taegiger Urlaub eigentlich Wwoofing, aber dennoch eine tolle Abwechslung und eine schoene Erinnerung.
Ich befinde mich gerade bei den tollsten Sommertemperaturen in Hastings, erfreue mich den taeglichen Bergen von ungewaschenem Geschirr und hab mir vorgestern zusammen mit Mike einen Scooter gekauft, mit dem wir rumduesen und die Straende geniessen.


1.12.13

NZ - Hastings { & a lot of ducks }


Es ist jetzt schon ein Weilchen (drei Wochen, um genau zu sein) her, aber ich will euch das Ernlebnis nicht vorenthalten. Und zwar ging es von dem kuscheligen, alten aber charmanten Toad Hall Backpackers in Napier mit dem Bus in 10 Minuten nach Hastings in die Eco Lodge Pakowhai.


Hastings ist eine Arbeiterstadt. Man kommt dorthin, um Arbeit auf den Orchards, also Feldern, zu finden und wird dementsprechend auch in Working Hostels untergebracht. Die sind grosser, dreckiger und voller als die "normalen Backpackers", aber haben auch ihren Charme. Spuelmittel wird wegen Geldnot als Seife verwendet, in der "Rush-Hour" (also, wenn alle, die Arbeit haben, wieder heim kommen), muss man ewig ein freies Klo suchen und von all dem stehen gelassenen Geschirr (wer hat denn dafuer noch Zeit?) will ich gar nicht anfangen!


Mit Mike hab ich mich in den ersten Tagen erstmal durch alle Parks gepicknickt und die sonst sehr raue, langweilige Stadt gemieden. Von Tag zu Tag wird es hier heisser. Vor ungefaehr einer Woche waren es 31 Grad im Schatten, waehrend bei euch wohl die Heizungen auf Hochtouren liefen. Hihihi.


Weil es fuer Unerfahrene doch schwerer ist als gedacht, einen Fruitpicking Job zu finden, der auch laengerfristig ist und was verspricht, hab ich angefangen, im Hostel zu arbeiten. Geschirr waschen, alles sauber halten, Betten machen.
Bis Weihnachten eine solide Basis und mit dem Vorteil, auch bei Regen arbeiten zu koennen!/>

17.11.13

NZ - Fischen in Napier


Fish and Chips. Nur dieses Mal ohne den Fisch. Eins der vielen Picknicke, die wir in letzter Zeit an den schoensten und geheimsten Orten hatten.


Mike nahm mich am Freitag vor 2 Wochen mit zum Fischen. Wir waren nicht Profimaessig ausgeruestet, fanden aber einen schoenen Platz, wo wir ganze 4 Stunden in der Sonne brutzelten. Einen richtig grossen Fisch fingen wir leider nicht, sodass wir dann doch Haehnchen zum Abendessen hatten.


Und jaa! Direkt am Hafen sah ich diesen kleinen suessen Seehund, der wohl kurz Reisaus von seiner Mutter genommen hatte.


8.11.13

NZ - Napier


Wie bei meiner Ankunft in Taupo hatte ich auch dieses Mal Glueck mit dem Wetter gehabt. Allerdings gefaellt mir die Stadt gar nicht. Ausgenommen der Marine Parade und dem Strand macht Napier einen schlechten Eindruck auf mich. Ueberall Gangs und heruntergekommene Haeuser, verrammelte Laeden und merkwuerdige Leute.


Die Stadt hat 1931 ein grosses Erdbeben erlitten und wurde damit komplett zerstoert. Der Wiederaufbau in den folgenden Jahren erfolgte ganz im Stil des Art Decos. Letzteres macht Napier zum Ziel fuer Architekten und natuerlich auch Touristen. Ganz Great Gatsby like kann man durch die Strassen flanieren und sich in zahlreichen Dekolaeden tot shoppen.


Ich habe mit einer Tuete M&Ms dagegen den Strand und die salzige Luft genossen.


Wohnen tun wir in einem Ferienpark in einer kleinen Wohneinheit. Morgen ziehen wir dann in einen Vorort von Napier, wo wir wieder den Luxus des Zeltlebens geniessen werden. In den unzaehligen Vineyards und Orchards werden wir dann nach einem langfristigen Fruitpicking Job suchen und den auch hoffentlich finden. Ich bin mir bei dem Baeckereijob naemlich nicht so sicher: 1. will ich nicht mehr zurueck nach Taupo, weil ich da alles so gut wie auswendig kenne. 2. ist das meiner Meinung nach zu viel Arbeit (+ Online-Training) fuer zu wenig Geld (Mindestlohn).