17.11.13

NZ - Fischen in Napier


Fish and Chips. Nur dieses Mal ohne den Fisch. Eins der vielen Picknicke, die wir in letzter Zeit an den schoensten und geheimsten Orten hatten.


Mike nahm mich am Freitag vor 2 Wochen mit zum Fischen. Wir waren nicht Profimaessig ausgeruestet, fanden aber einen schoenen Platz, wo wir ganze 4 Stunden in der Sonne brutzelten. Einen richtig grossen Fisch fingen wir leider nicht, sodass wir dann doch Haehnchen zum Abendessen hatten.


Und jaa! Direkt am Hafen sah ich diesen kleinen suessen Seehund, der wohl kurz Reisaus von seiner Mutter genommen hatte.


8.11.13

NZ - Napier


Wie bei meiner Ankunft in Taupo hatte ich auch dieses Mal Glueck mit dem Wetter gehabt. Allerdings gefaellt mir die Stadt gar nicht. Ausgenommen der Marine Parade und dem Strand macht Napier einen schlechten Eindruck auf mich. Ueberall Gangs und heruntergekommene Haeuser, verrammelte Laeden und merkwuerdige Leute.


Die Stadt hat 1931 ein grosses Erdbeben erlitten und wurde damit komplett zerstoert. Der Wiederaufbau in den folgenden Jahren erfolgte ganz im Stil des Art Decos. Letzteres macht Napier zum Ziel fuer Architekten und natuerlich auch Touristen. Ganz Great Gatsby like kann man durch die Strassen flanieren und sich in zahlreichen Dekolaeden tot shoppen.


Ich habe mit einer Tuete M&Ms dagegen den Strand und die salzige Luft genossen.


Wohnen tun wir in einem Ferienpark in einer kleinen Wohneinheit. Morgen ziehen wir dann in einen Vorort von Napier, wo wir wieder den Luxus des Zeltlebens geniessen werden. In den unzaehligen Vineyards und Orchards werden wir dann nach einem langfristigen Fruitpicking Job suchen und den auch hoffentlich finden. Ich bin mir bei dem Baeckereijob naemlich nicht so sicher: 1. will ich nicht mehr zurueck nach Taupo, weil ich da alles so gut wie auswendig kenne. 2. ist das meiner Meinung nach zu viel Arbeit (+ Online-Training) fuer zu wenig Geld (Mindestlohn).

4.11.13

NZ - FREE Camping in Kamanawa Forest Park


Nach ungefaher 2h Hitch-Hiken und darauf warten, dass ein Auto anhaelt und laufen mit all den Taschen voller Essen und kennen lernen von Jaegern und Waldarbeitern erreichten wir den Kamanawa Forest Park und unser Campingplatz. Mitten im neuseelaendischen Regenwald auf einer Wiese, fernab von der Stadt und Geschaeften, Aber allein waren wir trotzdem nicht, 


Die 5 Tage Campen waren echt eine Erfahrung! Das Wasser mussten Mike und ich mit einem Kanister (den uns unser Nachbar netterweise geschenkt hatte) aus dem Bach holen und abkochen. Das Zelt musste wind- und regensicher gemacht warden. Wir schnitzten Heringe aus Holz, naehten Planen an das Zelt, nutzten alles, was wir fanden. Das Klopapier hatten wir vergessen (Copper Sun von Sharon Draper musste dafuer draufgehen) und die Dusche musste in der Sonne erst aufgewaermt warden. Aber im Bikini im Wald zu stehen, waehrend man sich die Haare einschaeumt, ist schon ein Erlebnis!


 
Wir hatten reichlich Essen, ueberwiegend gutes Wetter und immer was zu tun, sodass wir abends um 8 schon im Bett lagen. Wir entdecken so viele Rehspuren im Wald und hoerten jeden Abend einen Kuckuck zum Einschlafen.
An Halloween spielten wir Suessigkeiten Poker. Und morgens gab es heissen Kakao mit Milchpulver.
 
Aber die erste Nacht in einem Hostel zurueck in Taupo fuehlte sich danach soo gut an! Wie in einem 5-Sterne Hotel! Ein weiches Bett, eine heisse Dusche, kein Dreck im Essen und Wasser aus dem Wasserhahn.

NZ - Segeltour mit Vivien


Nach ungewohnt langer Pause gibt es endlich mal wieder neue Bilder! Der Alltag in Taupo, der immer gleich Tagesablauf und die nicht vorhandene Zeit zum Bloggen haben zu meiner Blogabstinenz gefuehrt!
In meinen letzten Tagen in Taupo kam Vivien in die Stadt. Ich hab mich so gefreut, sie wieder zu sehen, als sie mich in meinem Kebabladen besuchen kam! Am folgenden Tag nutzten wir ein Special Angebot und segelten, eingekuschelt in diese stylischen Deckenmaentel mit der Barbary zu den Maori Carvings. Ich durfte sogar steuern! 


Wir hatten perfektes Segelwetter und gute Stimmung. Als ich mit meiner Kamera auf dem Boot rumspazierte und zur Spitze lief, hoerte ich ploetzlich ein sehr bekanntes und passendes Lied! Unser Skipper hatte Celine Dion mit ihrem beruehmten Titanic-Lied voll aufgedreht. 


Die Maori-Felsritzung war ganz interessant aber angesichts der Tatsache, dass sie allein fuer touristische Zwecke kreiert wurde, dann doch unspektakulaer! Aber der Segeltrip hat echt Spass gemacht und war fuer mich nach arbeitsreichen Tagen auch mal wieder eine spassige Aktivitaet!


Am naechsten Tag sind wir, zusammen mit dem Couchsurfing-Host von Vivien (namens Guy) in Finn McCuhals Irish Pub feiern gegangen! Das war bisher einer der besten Abende hier in Neuseeland!