Nach einem Wochenende zurueck in Nelson bei Fini (und einer grossen Fenchelernte) bin ich zu meinem naechsten Wwoofing Host "kutschiert worden". (gehitchhikt).
Pip lebt, zusammen mit Huehnern, einer Katze und Alpacas auf einem Huegel mitten im bergigen Tal Motuekas. Ich hatte viele verschiedene kleine Jobs zu tun und bin ansonsten jeden Tag mit dem Fahrrad rumgeradelt. Vorbei an all den Apfelfeldern, Birnenfeldern, Weinfeldern, abgeernteten Feldern, bis ich mich schliesslich spontan am Ende der Woche fuer einen "Apple picking"-Job beworben hab. (Bewerben hier = ins Buero reinspazieren, faule, mit Kaffee dasitzende Maenner begruessen, sagen, dass man einen Job braucht und fuer den naechsten Werktag herbestellt werden)
Somit wurde ich Pips Mitbewohner und geniesse im Gegensatz zu einem 8er-dorm room im Hostel die Vorzuege eines eigenen Zimmers und auch die eines warmen Abendessens. (obwohl ich so seit 2 Wochen kein Fleisch mehr gegessen hab)
Jedenfalls bin ich seitdem jeden Tag im Apfelfeld anzutreffen, entweder auf der Leiter oder nebendran. Mit meiner gefuellten Bauchtasche watschel ich von Kiste zu Baum und zurueck und fuelle so um die vier 280kg Kisten am Tag. Ich radel bei Sonnenaufgang und mit frierenden Fingern los, werde nachmittags von der Sonne fast verbrannt und verbringe nach Feierabend (den man hier selbst bestimmen kann) den Rest des Tages in der Stadt.
So werden dann wohl noch die naechsten paar Wochen vergehen, bis ich am 4. April dann meine Belohnung geniessen kann. Einen Fallschirmsprung ueber dem Abel Tasman National Park!
