26.9.13

NZ - FISHING

 
Sonntag Nachmittag haben wir Zuwachs bekommen. Eine neue Wwooferin, Annika. Sie kommt auch aus Deutschland und wurde dann direkt mit eingeladen, am naechsten Morgen fischen zu gehen. Aron (der Metzger, ihr erinnert euch?) holte uns nachmittags ab.


Der Trip war unsere Belohnung fuer das viele Arbeiten bei Tim und Diane (am Montag haben wir immerhin die Nester fuer die Huehner gebaut und Holz unter das Dach geraeumt!). Im Truck gab es dann erst mal was zu trinken und dann ging es mit dem Boot rauf aufs offene Meer.


Jede von uns bekam eine Angelroute in die Hand gedrueckt und dann hiess es geduldig sein. Ha. Von wegen! Kaum hatte ich meine Angel drin, biss bei mir schon der erste Fisch an. Ein Snapper! Ich war so aufgeregt, hihi. Hab nur da rum geschrien. „I have a fiiish! Can you please take a photo?“ Bei den anderen dauerte es dann auch nicht mehr lange. Ich glaube, es lag einfach an der Stimmung. Allein auf der See, gut gelaunte Menschen, laute Musik und was zu trinken.


Erst als es so dunkel wurde, dass man das Meer nicht mehr vom Himmel unterschieden konnte, packten wir die Angelrouten weg und duesten los zu einem einsamen Strand. Fisherman`s Bay. Dort klaubten wir im Dunkeln (einziges Licht kam von der Kopflampe unseres Skippers) Holz und trockenes Schilf zusammen und versuchten uns an einem Feuer. Als dann die von uns gefangenen Fische drauf lagen und wir alle drum herum sassen und ueber wirklich Gott und die Welt redeten, fuehlte sich wirklich alles richtig an. Abenteuerlich, gemuetlich, frei.

 
Ein Lagerfeuer am einsamen Strand. Das ist doch etwas, was man sich immer ertraeumt oder wenigstens davon schwaermt. Und fuer mich ist es war geworden. Mit drei echt coolen Menschen. In Neuseeland. Das ist ein Moment, der fuer immer in meinem Gedaechtnis bleiben wird. Genauso werde ich mich immer dran erinnern, wie Ayden uns alle kopfueber zum Strand getragen hat. Oder daran, wie wir alle mit hochgekrempelten Hosen im Meer gestanden haben, um das Boot ins Wasser zu schieben. Oder daran, wie mitten auf der unbeleuchteten Strasse Richtung Farm das Licht des Trucks immer wieder kurz ausgegangen ist. Es war einfach ein toller, unvergesslicher Ausflug! Sowas nenne ich eine richtige „Kiwi-Experience“, die ich ohne das Wwoofen und Kennen Lernen von echten Neuseelaendern nicht erlebt haette. (Ausser ich haette eine Menge Geld dafuer hingelegt).



1 Kommentar:

  1. That's the Kiwi life we came here to experience! Glad you have suuch an amazing time - I said wwoofing was great ;) Enjoy your time & travels <3

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