Am Samstag packte ich meinen grossen Rucksack und hitch-hikte von Takaka los zum Farewell Spit. Dort bin ich erst einmal zum Leuchtturm und Aussichtspunkt gewandert und hab mich dann ueber Farmland aufgemacht zum Strand. Ich musste mich vorher ueber Flut und Ebbe informieren, weil man bei Flut nicht am Strand entlang gehen, bzw. im Ernstfall auch nicht mehr vom Strand wegkommt.
Nach dem anstrengenden Wandern (ich hatte echt viel Gewicht auf dem Ruecken) ueber Felsgestein, gruene Wiesen und durch Wald errreichte ich dann endlich die marmorfarbenen Sandduenen, die den Eingang zum Strand darstellten.
Ich war echt begeistert von den rauen Felsen, den kleinen Wasserpools drum herum, dem weissen Sand und dem sich im Wasser waelzenden Seehund, den ich entdeckt hab.
Ich hatte vorher schon mit Mel gesprochen und wir hatten uns drauf
geeinigt, dass es aufgrund der schnell kommenden Flut und dem am
Abend stressigen Hitch-hiken zurueck besser waere, die Nacht dort zu
bleiben. Gesagt getan. Allerdings nicht in einem der
Backpacker-Hostels, sondern in meinem Schlafsack auf einer Decke im
Gebuesch am Strand.
Das war mein erstes Mal "Schlafen unter dem freien
Sternenhimmel" und trotz steinigem Untergrund, laut rauschenden
Wellen und der Ungewissheit im Dunkeln war es eine echt coole Nacht!
Ich ging mit dem Sonnenuntergang schlafen und wachte (nach ein
paar Unterbrechungen) dann schliesslich mit dem Sonnenaufgang wieder
auf, packte mein Zeug zusammen und machte mich auf den Rueckweg. Es
war wirklich eine einzigartige Erfahrung, alleine in der wilden Natur
zu schlafen, von der Musik des Meeres in den Schlaf getragen zu
werden und das Verschwinden und Auftauchen der Sonne so gut
fotografisch festhalten zu koennen.
Oh wow, deine Fotos sind immer so toll :) Ich liebe es, wie du auch immer die kleinen Dinge so gut einfängst :)
AntwortenLöschenVielen vielen Dank für das schöne Fernweh was du uns immer wieder servierst, bitte weiter so !
AntwortenLöschenJulia und Michel
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