19.6.14

NZ - Wwoofing in Oxford & TranzAlpine-Zugfahrt nach Greymouth


Am Dienstag musste ich mich vom schoenen Leben im Matterhorn South verabschieden. Von meiner spanischen Freundin Olalla, mit der ich fast taeglich zusammen gebacken habe (und dabei ihre leckeren Rezepte abschreiben durfte). Von Yusil aus Korea, mit der ich gezuckerte Feijoas gegessen habe. Von Zarja aus Slowenien, mit der ich stundenlang reden konnte. Zusammen hatten wir echt tolle Abende mit Schokoladenfondue, Geschichten austauschen und gemeinsamen Nuesse-Knacken.
Mit meiner Arbeit im nahe gelegenen Motel hatte ich auch Glueck. Den Grossteil der 2 einhalb Stunden verbrachte ich mit einer Tasse Tee und Quatschen mit meiner Chefin Becci oder mit gemeinsamen Shoppen im OP-Shop.
 
Aufgrund der mangelnden Streckenabdeckung des Intercity-Bussystems verbrachte ich eine Nacht in Cromwell, bevor ich nach Christchurch weiter fahren konnte. Nach der 7-stuendigen Fahrt wurde ich von Julie abgeholt und zusammen ging es vorbei an aufgrund des endlosen Regens in den letzten Tagen ueberfluteten Weiden zu ihrer Farm in Oxford.


Julie und Roger (72 & 75) sind superliebe, sehr grosszuegige Missionaere, die in zwei Wochen zum fuenften Mal fuer 2 Monate nach Afrika fliegen, um dort im Namen von Gott ihre Liebe zu Jesus zu predigen. In meiner Wwoofing-Woche hielten sie zwei Treffen a la 'Kirche im Wohnzimmer', bei denen viel gebetet und gesungen wurde. Sonntags gings dann nach Oxford in die Baptisten-Kirche und so haben am Ende wohl um die 20 Christen fuer mich und einen sicheren Flug nach Deutschland gebetet. Dann kann da ja auch nix mehr schief gehen oder?


Ich wurde dreimal taeglich bekocht und auch sonst wie eine Enkelin verwoehnt. Die beiden waren so dankbar fuer meine Hilfe im Garten, dass sie mir nicht nur unzaehlige Kakaos und Kaffees ausgegeben haben, sondern mir sogar das TranzAlpine-Zugticket zur Westkueste bezahlt haben. Wie Julie sagen wuerde: "God bless them!"

In Oxford habe ich dann also zum letzten Mal in Neuseeland gewwooft. Ich hab die Gartenarbeit tatsaechlich immer genossen und mich an der frischen Luft pudelwohl gefuehlt. Dass die Grundstuecke hier so riesig sind, dass man bis zu 10 Minuten von der einen zur anderen Ecke braucht, habe ich ja schon erwaehnt!


Ich wurde von Julie und Roger zum Bahnhofshaeuschen in Darfield gebracht und bin dann vom Zug abgeholt worden. Ich hab unglaublich schoene Aussichten gehabt und die meiste Zeit im Aussenbereich verbracht. Nur leider fing es in der zweiten Haelfte an zu regnen, so dass auch ich den Arthur's Pass nicht sonnenbeschienen gesehen hab.
 


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