Ich bin ein bisschen zu sesshaft geworden in Hastings und war deshalb umso aufgeregter, mich am Montag endlich wieder auf die Reise zu machen. Die Rucksaecke wurden gepackt, verabschiedet wurde sich auch und um 2 Uhr sass ich im InterCity Bus, der mich in die Hauptstadt bringen sollte.
Nach 5 Stunden Fahrt schob ich den Vorhang zur Seite und blickte auf das von der Sonne glitzernde Meer. Wellington, insbesondere der Hafen zeigte sich in der Ferne und 15 Minuten spaeter stieg ich schon aus. Auf dem letzten Stueck von Palmerston North bin ich auch mit meinem Sitznachbarn und seiner Familie (2 Kiwi-Brueder & Vater) ins Gespraech gekommen und wurde so auf unterhaltsame Art mit Informationen versorgt.
Aber dann der Schock, als ich ausstieg und zum ersten Mal Hauptstadtluft schnupperte. Es war so kalt! Und so windig! Wochenlang war ich 30 Grad und purer Sonnenschein gewoehnt. 5 Stunden Fahrt und ich musste meine dicke Jacke anziehen.
Jedenfalls hab ich fuer eine Nacht im Downtown Backpackers eingecheckt (siehe letztes Foto) und den Abend mit einem leckeren Sandwich am Hafen verbracht. Der erste Eindruck von Wellington war ein Gemisch aus riesigen Hochhaeusern a la New York und Moewengeschrei der Nordsee.
Nach einer ueberraschend ruhigen und erholsamen Nacht in einem 20-Betten Zimmer hab ich mich dann mit dem grossen Rucksack im Spind und dem Rest auf dem Ruecken wieder auf den Weg gemacht, um die Stadt mal richtig zu erkunden.
Im Internet hab ich bei frueherer Recherche den "Secret Art Walk" entdeckt und mir die Karte runtergeladen. Man wird quer durch die ganze Stadt gefuehrt und auf Kunstwerke in Hotellobbies und Bars, Skulpturen sowie auf Museen hingewiesen.
Mit Besuchen in der City Gallery, dem Museum of City and Sea, der Reserve Bank, der Portrait Gallery und der Academy of Fine Arts hatte ich dann einen sehr kunstbeladenen Vormittag gehabt.
Dabei hab ich auch den Rest der Innenstadt erkundet und mir die Regierungsgebaeude (darunter auch das Gebaeude der Exekutive "the beehive" (= der Bienenstock), siehe 3. Bild v.o.), die Shoppingmeile und weitere Gebaeude angesehen.
Dabei hab ich auch den Rest der Innenstadt erkundet und mir die Regierungsgebaeude (darunter auch das Gebaeude der Exekutive "the beehive" (= der Bienenstock), siehe 3. Bild v.o.), die Shoppingmeile und weitere Gebaeude angesehen.
Meine (verdiente) Mittagspause hab ich mit einer heissen Schokolade und einem Donut in der groovigen Cuba Street verbracht.
Die typische Touristenattraktion hab ich mir natuerlich auch nicht entgehen lassen. Fuer 4 Dollar bin ich mit einer Standseilbahn (dem Cable Car) hoch zum Botanischen Garten und dem Observatorium gezogen worden. Die Aussicht war toll und ermoeglichte mir auch, das bekannte Postkartenobjektiv zu fotografieren.
Am Abend machte ich mich auf zum Aro Valley, wo ich viele Treppen hochklettern musste und schliesslich bei meiner Gastfamilie fuer die naechste Woche landete.
Ich freu mich, dass es mal wieder was Neues gibt :) Ich finde Wellington ist eine schöne Stadt :)
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