30.6.13

how to reexperience your own space - teil 2


Meine kleine Inspirationsreihe geht weiter.
Ich sagte im letzten Post dieser Art schon, dass ich so viele Wege, so viele Plätze einfach satt habe und mich nach neuen, unbekannten Aussichten sehne.

Doch mir ist auch klar geworden, dass ich es selbst bestimmen kann, welchen Weg ich von der Bushaltestelle nach Hause nehme, oder ob ich wirklich wieder genau dorthin in den Wald muss zum Fotografieren, nur weil der Weg dahin kürzer ist. Mona war letztens wieder bei mir und wir haben uns spontan dazu entschieden, einfach mal kurz an die frische Luft zu gehen. Wir liefen in meinem Dorf rum und nahmen Wege, die wir bis vor Kurzem nur gesehen und schon wieder vergessen hatten.


An diesem Busch bin ich seit Kindergartenzeiten schon hundertmal vorbei gelaufen, doch noch nie hat er mir für Fotos gedient. Die Farbe des Pullis passt einfach komplementär so gut zu dem schönen Grün und zusammen finde ich es eine tolle Bildkomposition. Man nehme einen altbekannten Busch, füge eine farbenfrohe Freundin dazu, überdecke das Ganze mit einem leichten Effekt und schon hat man etwas Einzigartiges kreiert.


Meine Tipps:
* Holt eure Kamera so oft es geht, mit! Wenn sie zu schwer ist oder ihr zu viel Angst um sie habt (geht mir manchmal so), kauft euch für 3/4 € eine Einwegkamera und seid gespannt auf die Auszüge
* Es muss nicht immer ein Riesen-Event sein, auf das man sich wie Sau freut! Auch ein spontanes Treffen oder ein Tag im Garten (oder wie in meinem Fall oft der Weg zum Training) können euch tolle Motive bringen und sind es wert, mit offenen und neugierigen Augen durchlebt zu werden!
* Macht es wie die Impressionisten! Scheißt auf das Motiv! Interessiert euch nur für das Licht, für den Moment, für den flüchtigen Augenblick. Heißt: Ein Haus, eine einsame Bank, ein Heuballen (wie Monet) zu verschiedenen Jahreszeiten, bei verschiedenem Wetter, in der magic hour oder auch einfach morgens-mittags-abends fotografieren.
* Entwickelt ein Projekt! Eine Möglichkeit wären diese vorgefertigten "30days-Fotochallenges" oder die "picture everyday", die überall im Netz rumschwirren, aber ihr könnt euch auch ein eigenes Projekt ausdenken:

Bsp.: Einfach mal eine kleine Quietscheente überall mit hin nehmen, vor Gebäuden, Dingen, Menschen positionieren und daraus ein tolles, lustiges Fotoprojekt entwickeln, das es vielleicht in Rahmen verpackt an eure Wand schafft oder ein Fotobuch füllt oder in irgendeiner Art verschenkt wird.
* Geht einen anderen Weg (ich heute mit meinen Wegen, hehe) zu eurem Ziel. Sei es der tägliche Gang zum Bäcker oder auch einfach nur ein Spazierweg - oft gibt es Alternativen, die zwar länger, aber dafür umso schöner oder interessanter sind.
* GEHT RAUS! Weg vom PC, weg von der Couch. Es muss ja keine Tagestour draus werden. Einfach mal rauskommen und frische Luft einatmen.



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